625 Jahre Wüstfeld

 

Der Wasserturm

... ist das weitin sichtbare Wahrzeichen von Wüstfeld.

Bereits um 1890 gabe es erste Überlegungen für eine Wasserversorgung. Realisiert wurde dies aber erst 1932 mit dem Bau des Wasserturmes. Innerhalb eines halben Jahres wurde der Bau vollendet. Die gesamte Wasserversorgung zu den einzelnen Haushalten wurde 1933 hergestellt. Am 22. Januar 1933 fand die Einweihung der Wüstfelder Wasserleitung statt.

Der Wasserturm ist 22m hoch. Das Wasserbecken, oben im Turm, hat einen Durchmesser von 5m und eine Höhe von 3,50m. Insgesamt fasst das Wasserbecken 63m³ Wasser, 23m³ für den täglichen Verbrauch und 40m³ als Löschreserve.

1983 wurde die Trinkwasserversorgung von Wüstfeld auf die Ringleitung der Gemeinde Schenklengsfeld umgestellt. 1984 wurde das Turmbassin außer Betrieb genommen. Heute ist der Wasserturm ein technisches Baudenkmal.

Zum 75-jährigen Jubiläum des Wasserturmes, im Jahre 2007, wurde der Turm unter großer Mithilfe der Wüstfelder Bevölkerung saniert.

Falken und Schleiereulen finden heute im Wasserturm ihr Zuhause.

Wasserwerk Wüstfeld

Wasserturm

Betreut wurde die Technik des Wasserturmes durch einen so genannten Wassermeister. Von 1932 bis 1949 war die Hans Göbel, danach Johannes Claus und schließlich Georg Schuster.
Seit der Gebietsreform von 1972 bis zur Stilllegung der Wasserturmes kümmerten sich die Wassermeister der Gemeinde Schenklengsfeld um die Unterhaltung der Anlage.

Hinweistafel

2007 wurde am Buchenweg eine Hinweistafel mit Informationen rund um den Turm aufgestellt.